Barocke Pracht am Dorfrand, an jeder Ecke wächst eine Pappel. Und gleich dahinter liegt das neue Kloster der Augustinerinnen. Die Kirche stammt aus den Jahren 1692-1712. Sie ersetzt ein Bauwerk aus dem 13. Jahrhundert und ist ein bemerkenswertes Beispiel barocker Architektur, geprägt von einer eindrucksvollen Struktur und einer großen Kuppel über der Vierung des Querschiffs. Das Innere, bereichert durch barocke Verzierungen und eine Renaissance-Kanzel von 1624, spiegelt das Pathos und die Theatralik der Gegenreformation wider. Die Kirche ist meist geschlossen, die Schlüssel sind am Schalt er von Valposchiavo Turismo am Bahnhof Poschiavo erhältlich.